Pierre Loti

Pierre Loti (1850-1923)

Pierre Loti, eigentlich Julien Viaud, wurde am 14.1.1850 in Rochefort, Frankreich, geboren und starb am 10.6.1923 in Hendaye..

Lügenbeutel und Pierre Loti geben sich im Kapitel XXX, Von tausenderlei Dingen in Alfred Jarry, Heldentaten und Ansichten des Doktor Faustroll, Pataphysiker auf dem Abort ein Stelldichein. Diese Sitzung ist von Meister Rabelais inspiriert. In Buch IV, 67 unterhalten sich an bewusstem Ort König Eduard V. von England und François Villon. Während Lügenbeutel sich Loti-Lektüre verordnet, hat auf den englischen Herrscher das Franzen-Wappen die nämliche Wirkung. Villon stellt fest: Denn wenn ihr nur dies Wappen sehet, verspürt ihr eine solche Freis und Todesangst, dass ihr pflugs pfercht wie achtzehn päonische Bonasi.

Die von Pierre Loti veehrte alte Dame ist eine Sammlung seiner Erzählungen Le livre de la Pitié et de la Mort, 1891. Die kursiv gedruckten Stellen sind wörtliche Zitate aus diesem Buch. In der Widmung des Buches schreibt Loti: Meiner heißgeliebten Mitter widme ich dieses Buch, furchtlos, weil der christliche Glaube ihr gestattet, mit innerem Frieden die finsteren Dinge zu lesen. Und im Vorwort gesteht Loti: Dieses Buch entspricht weit mehr meinem Wesen..., um dann mit den Worten zu schließen: Wüssten Sie nur, wie es sie langweilen wird." Jarry zitiert statt ennuiera nur en...ra, also emmerda

Das Zitat mit dem unergründlichen Abgrund stammt aus dem mit Rêve überschriebenem Kapitel des Loti-Buchs. Die weiteren Zitate, bei denen es sich um die jeweils kotigsten Phrasen dieses Autors handelt, sind der Erzählung Tante Claire nous quitte entnommen. Jarry machte daraus Latente Obscure nous quitte

L'Eternel Rein ist ein weiterer Titel des Buches von Loti. Beim lesen des letzten Satzes dieser Erzählung geht dem Meeresbischof endlich der letzte Brocken ab.

Kaka-San ist eine Figur der Loti-Erzählung La Chanson des Vieux Epoux, es ist eine alte, gelähmte japanische Bettlerin, die unter den Augen ihres blinden Gatten Toto-San stirbt.

Selbstverständlich war ein Schriftsteller wier Loti ein viel gelesener Autor, seit 1891 gehörte er der Académie Française an, und der mittlerweile 64jährige zögerte 1914 nicht, sich als Kriegsfreiwilliger zu melden.

Werke:

  • Islandfischer, 1866
  • Madame Chrysanthème, 1896
  • Nach Isphahan, 1904

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  • Pierre Loti Illustration

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